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Faire Rosen zum Muttertag 2017

Zum Muttertag verkaufte der Arbeitskreis Eine Welt/REL fair gehandelte Rosen.

So konnte doppelt Freude bereitet werden:
einmal für die beschenkte Person und zudem für die ArbeiterInnen auf den Blumenplantagen in Afrika.

Blumen aus sozial- und umweltverträglicher Produktion -
Blumen, die alle erfreuen

Jedes Mal, wenn zu Muttertag in den Ländern des Nordens die Nachfrage nach Blumen steigt, steigen gleichzeitig die Arbeitsstunden in den südlichen Produktionsländern auf bis zu 14 oder 16 Stunden am Tag. Doch die Löhne bleiben niedrig. Viele sind so extrem niedrig, dass sie nur ein Sechstel dessen betragen, was die Frauen zur menschenwürdigen Ernährung und Versorgung ihrer Familien benötigen. Zudem ist der Job in den Blumenplantagen extrem gefährlich. Der hohe Pestizideinsatz birgt ungeheure Gesundheitsrisiken. Wer aber krank wird, verliert seine Arbeit. Arbeitslosigkeit und ohne medizinische Versorgung, so sieht die Quittung für den ruinösen Arbeitseinsatz aus. Blumen, die bei uns Freude schenken sollen, sind „begossen“ mit den Tränen der Produzentinnen.

Doch es geht auch anders. Die Blumenkampagne bietet den Blumenproduzenten ein Label, mit dem sie ihre Blumen auszeichnen lassen können, wenn diese unter ökologisch verträglichen und menschenwürdigen Bedingungen produziert werden. Blumenimporteure bringen diese Blumen auf unseren heimischen Markt. Dank dieses Angebotes können VerbraucherInnen Freude doppelt verschenken.
Blumen mit dem Fairtrade-Label sind Grund zur Freude für die ArbeiterInnen und natürlich auch für den oder die Beschenkte(n).

Wer Wert darauf legt, dass „seine Rosen“ nicht unter ruinösen Arbeits- und Umweltbedingungen angebaut wurden, kann in den örtlichen Blumengeschäften danach fragen oder unter dem nachfolgenden Link ein Blumenfachgeschäft in seiner Nähe finden.

mehr: http://www.fairtrade-deutschland.de/produzenten/blumen/

 

 

 

  

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